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Antrieb für die Partnerschaft

Continental Automotive Systems und ZF Sachs AG kooperieren über SupplyOn Collaboration Folders

Der Hybridantrieb, also die Kombination eines Elektro- und eines Verbrennungsmotors, ist derzeit einer der wichtigsten Trends in der Automobilindustrie. Die anspruchsvolle Entwicklung von Hybridantrieben erfordert die Kombination unterschiedlichster technologischer Kompetenzen. Continental Automotive Systems und die ZF Friedrichshafen AG, zwei der weltweit größten Systempartner der Automobilindustrie, arbeiten gemeinsam an der Entwicklung zukunftsweisender Hybridtechnologien und bündeln ihr Know-how über die Kollaborations-Plattform von SupplyOn.

Ziel der gemeinsamen Projekte ist die Entwicklung von Hybridantriebssystemen. Dabei bringt ZF Sachs als Unternehmensbereich Antriebs- und Fahrwerkkomponenten der ZF neben dem Getriebe-Know-how des Mutterkonzerns seine Kompetenzen insbesondere im Bereich der elektrischen Maschinen, Kupplungen, Drehmomentwandler und Antriebsstrang für Hybridantriebe ein, während Continental Automotive Systems für die Elektroniksysteme, Energiespeicher und regenerative Bremssysteme verantwortlich ist. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die Entwicklung der Software für den Antrieb, hier arbeiten beide Partner intensiv zusammen, da sich auch hier das Know-how der Unternehmen optimal ergänzt. "Ein schneller Projektstart hatte für beide Unternehmen oberste Priorität. Deshalb brauchten wir innerhalb kürzester Zeit eine effiziente Lösung, die uns bei der gemeinsamen Entwicklung optimal unterstützt", erzählt Bernd Peinemann, Projektleiter im Bereich Elektrische Antriebe bei ZF Sachs. "Die gemeinsame Entwicklung setzt die Möglichkeit voraus, Daten unter Berücksichtigung hoher Sicherheitsstandards austauschen, gemeinsam bearbeiten und zentral ablegen zu können", ergänzt Mathias Link, verantwortlich für Hybridantriebs-Systemdesign im ersten Kooperationsprojekt bei Continental.

Nach einer kurzen Evaluierungsphase entschieden sich Continental Automotive Systems und ZF für die webbasierte Kollaborationslösung von SupplyOn. SupplyOn Collaboration Folders bietet Projektteams über Unternehmensgrenzen hinweg einen sicheren virtuellen Projektraum, in dem alle Projektdokumente zentral verwaltet werden können. Über gezielte Zugriffsrechte erhalten alle an einem Projekt beteiligten Partner Zugang zu den für sie relevanten Dokumenten und Verzeichnissen. Dokumente können hier gespeichert, bearbeitet und ausgetauscht werden. Dank der integrierten Versionsverwaltung sind alle Änderungen an Projektdokumenten transparent und nachvollziehbar.

"Wir haben vor allem nach einer Lösung gesucht, die schnell produktiv eingesetzt werden konnte. Alle Alternativen, vor allem ein eigener Collaboration-Server bei einem der beiden Partner, erwiesen sich als aufwändiger und langwieriger in der Umsetzung unter Berücksichtigung der Interessen des jeweils anderen Kooperationspartners bezüglich Datensicherheit und Zugriffsmöglichkeiten auf die Server", sagt Link.

Da SupplyOn Collaboration Folders alle wesentlichen Anforderungen erfüllt, wurde die Lösung von den IT-Abteilungen beider Unternehmen, die schon frühzeitig in die Planung des IT-Projekts einbezogen wurden, befürwortet. Neben der Möglichkeit, Daten zentral vorzuhalten, auszutauschen und gemeinsam zu nutzen, sollte die Plattform auch eine leistungsfähige Versionsverwaltung der Dokumente gewährleisten. "In einem komplexen Entwicklungsprojekt braucht man die Möglichkeit, auf ältere Versionen zugreifen und die Änderungen genau nachvollziehen zu können", so Peinemann.

Schnelle Projektumsetzung
Entsprechend der klaren Vorgabe wurde das IT-Projekt in kürzester Zeit realisiert. Nach den ersten Meetings kurz vor Weihnachten 2005 begann bereits im Januar 2006 dessen Umsetzung. In der ersten Phase wurde die Kollaborationsplattform von SupplyOn aufgebaut und rund 120 Entwickler bei Continental Automotive Systems und ZF Sachs als Benutzer definiert Parallel haben die beiden Unternehmen eine Struktur zur Ablage der Daten erarbeitet. Im nächsten Schritt erhielten die Mitarbeiter Schulungen und konnten in einer Pilotanwendung die neue Lösung kennen lernen. Schließlich wurden die Daten in die gemeinsam definierte Struktur eingepflegt, und im März 2006 der virtuelle Projektraum zur produktiven Nutzung frei geschaltet. "Wir mussten schnell auf unsere Kundenanforderungen reagieren und mit der Entwicklung beginnen. Deshalb haben wir keinerlei Aufwendungen in ein komplexes Customizing investiert. Unsere wichtigsten Anforderungen wurden durch die Standardlösung voll abgedeckt.", sagt Peinemann.

Ausblick
Derzeit wird der virtuelle Projektraum vorwiegend für die Ablage und Bearbeitung gemeinsam verwendeter Daten genutzt. Allerdings, so Peinemann, können in Zukunft weitere und noch komplexere Projekte über Collaboration Folders abgewickelt werden: "Mit der zukunftsweisenden Plattform SupplyOn sind neben der Einbeziehung weiterer Partner vergleichbare Kooperationen mit OEMs denkbar."

Autorin: Cornelia Staib, SupplyOn AG

 

 

 

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