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Greift Ihr Kunde lieber zum Produktkatalog oder zum Telefonhörer? |
infolox GmbH
Kennen
Sie folgendes Szenario: Alle Jahre wieder erscheint Ihr neuer Produktkatalog.
Immer mehr Produkte und Lösungen immer mehr Seiten. Oft wissen
nicht einmal mehr die eigenen Außendienstmitarbeiter welche
Produkte in welchem Kapitel zu finden sind. Die Folge sind Fehlbestellungen,
zeitraubende telefonische Standardanfragen Ihrer Kunden und weniger
Umsatz. Mindestens 80% der Anfragen, die heutzutage in Call-Centern,
bei der Anwendungstechnik oder beim Kundendienst landen, kann man
durch einen optimal gestalteten Produktkatalog vermeiden.
In diesem Artikel wollen wir Ihnen einen kurzen Einblick in unser
standardisiertes Vorgehen zur Analyse, Neukonzeption und Erstellung
von umfangreichen technischen Katalogen geben. Durch die Neuerstellung
Ihrer Kataloge mit infolox führen Sie Ihren Kunden auf schnellstem
Weg zum passenden Produkt bzw. zur richtigen Lösung.
Das infolox-Standard-Vorgehen basiert auf folgenden Eckpfeilern:
- Detaillierte Definition Ihrer Ziele und Interessen
- Analyse der Zielgruppe, deren Prozesse und Informationsbedarf
- Analyse der vorhandenen Publikationen und jener der wichtigsten
Wettbewerber
- Einbettung der Publikation im Gesamt-Kommunikations-Mix
- Neukonzeption der Publikation für einen exemplarischen
Bereich des Sortiments
- Umlegung des Konzepts auf das Gesamtsortiment
- Erstellung des Produktkatalogs
1. Detaillierte Definition Ihrer Ziele und Interessen
Oberstes Ziel aller Bemühungen im Bereich der Produktkommunikation
ist, dass der Kunde bestellt - und zwar bei Ihnen und nicht bei
Ihrem Wettbewerber. Dieses Ziel steht bei der Analyse und Neukonzeption
von Publikationen im Bereich der Produktkommunikation im Mittelpunkt.
2. Analyse der Zielgruppe, deren Prozesse und Informationsbedarf
Ziel des ersten Teils der Analyse ist, so viel wie möglich
über die Zielgruppenvertreter, deren tägliche Arbeit und
Informationsbedarf im Zuge der Arbeitsschritte (Planung, Auswahl,
Bestellung, ...) zu erfahren. Dazu müssen Sie wissen, was Ihr
Kunde tut und wie er das bevorzugt tut.
- Ist er ein erfahrener oder weniger erfahrener Vertreter seiner
Branche?
- Kennt er Ihren Katalog schon lange oder nicht so lange?
- Wie orientiert er sich im Katalog?
- Nutzt er Inhaltsverzeichnisse, Indizes und andere Hilfsmittel?
- Für welche Arbeiten (Planung, Auswahl, Bestellung, ...)
nutzt er den Katalog?
- Was findet er an Ihrem Katalog grundsätzlich gut und was
schlecht?
- Nutzt er auch Kataloge anderer Hersteller, weil er Informationen
in Ihrem Katalog nicht findet?
- Nutzt er auch andere Medien, z. B. Internet, CD-ROM oder Fachliteratur?
Sprechen Sie mit Vertretern der Zielgruppe und beobachten Sie diese
bei der Nutzung des Katalogs in einem konkreten Anwendungsfall.Z.
B. die Auswahl eines Heizsystems für ein Einfamilienhaus mit
130 m2 Wohnfläche, in dem vier Personen wohnen und
täglich warm duschen wollen. So erhalten Sie vergleichbare
Informationen von unterschiedlichen Typen von Nutzern. Es muss Ihnen
klar sein, dass Sie innerhalb einer abgegrenzten Zielgruppe viele
unterschiedliche Zielgruppenvertreter haben können:
- Neukunde oder Bestandskunde
- Präferenz für Online bzw. für Print
- Lange Erfahrung in der Branche bzw. ohne Branchenerfahrung
- Präferenz für Bild oder Text
- Überblick verschaffen oder schneller Zugriff auf detaillierte
Informationen
- Strukturierter oder unstrukturierter Umgang mit Publikationen
- Deutsch oder Englisch
3. Analyse vorhandener Publikationen und jener der wichtigsten
Wettbewerber
Die Analyse der Publikationen läuft im Normalfall parallel
zur Zielgruppenanalyse, da sich diese beiden Arbeiten gegenseitig
befruchten. Dabei ist es natürlich hilfreich, wenn man auf
eine Vielzahl von Erfahrungen aus Ihrer Branche und aus anderen
Branchen zurückgreifen kann.
Bei der Analyse und der Konzeption von Publikationen betrachten
wir folgende Gesichtspunkte mit folgenden Fragestellungen:
HANDHABUNG (BEI PRINTPUBLIKATIONEN)
- A4 oder A5?
- Gebunden, Teil-Kataloge oder Einzelblätter?
- Harteinband oder Weicheinband?
- Ringbuch mit 2 oder mit 4 Löchern?
- 2-farbig oder 4-farbig
- Griffmarken?
AUFBAU UND STRUKTUR, NAVIGATION
- Welche Produktgruppen, -reihen bzw. Produkte werden in welcher
Reihenfolge kommuniziert?
- Welche Informationen werden in welcher Reihenfolge pro Produkt-gruppe,
-reihe bzw. Produkt kommuniziert?
- Welche Beziehungen bestehen im Sortiment bzw. zwischen den Informationen?
- Welche Hilfsmittel zur Navigation werden geboten?
- Inhaltsverzeichnisse
- Kapitelverzeichnisse
- Indizes
- Kopf- und Fußzeilen
- Lesezeichen usw.
INHALT
- Welche Sachverhalte (Inhalte) werden in welcher Form kommuniziert?
- Grafiken und Bilder
- Tabellen
- Listenpunkte
- Fließtexte
- Welche Form der Sprache und Darstellung bevorzugt Ihr Nutzer?
LAYOUT
- Welche Farben werden in Zusammenhang mit welchen Informationen
verwendet?
- Welche Stilelemente werden in Zusammenhang mit welchen Informationen
verwendet?
- Welche Bilder, Grafiken werden zur Darstellung welcher Sachverhalte
verwendet?
- Wie kann das Corporate Design in das funktionale Layout eingebunden
werden?
4. Einbettung der Publikation im Gesamt-Kommunikations-Mix
Eine Publikation darf nie als autark gesehen werden, da es eine
Vielzahl von Kommunikationsmitteln in Print- und Online-Form gibt,
die sich idealerweise inhaltlich ergänzen und gestalterisch
"aus einem Guss" erscheinen
5. Neukonzeption der Publikation für einen exemplarischen Bereich
des Sortiments
Gerade bei umfangreichen Publikationen empfiehlt es sich die detaillierte
Neukonzeption auf eine Produktgruppe mit exemplarischen Charakter
einzuschränken. Dabei wird ein detaillierter Vorschlag ausgearbeitet,
der die Empfehlungen für alle oben genannten Fragestellungen
beinhaltet. Die Neukonzeption wird durch exemplarische Musterseiten
dargestellt.
6. Umlegung des Konzepts auf das Gesamtsortiment
Die Umlegung des Konzepts auf das Gesamtsortiment kann in einem
eigenen Projektschritt oder im Zuge der Erstellung des Katalogs
erfolgen.
Wichtig ist hierbei, die strikte Einhaltung des Konzepts über
alle Kapitel hinweg zu kontrollieren, um dem Katalognutzer ein Höchstmaß
an Wiedererkennung über die Kapitel hinweg zu bieten. Natürlich
kann es in Einzelfällen Ausnahmen geben - diese sollten aber
immer gut begründet sein. Sollten bei der Katalogerstellung
noch nicht behandelte Informationen oder Sonderfälle auftreten
wird das Katalogkonzept entsprechend ergänzt.
7. Erstellung des Produktkatalogs
Die beiden Extrema bei der Erstellung von Produktkatalogen
- mit Unterstützung eines Crossmedia-Publishing-Systems
- oder manuell im geeigneten DTP-Tool
06/2005, Alexander Pircher
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