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IDC-Studie: Ohne elektronische Kataloge werden Zulieferer zur E-Procurement-Bremse |
Nur 26 Prozent der befragten Unternehmen aktualisieren ihre Produktdaten mindestens auf wöchentlicher Basis Printkataloge sind zwar nach wie vor eine wichtige Komponente bei der Beschaffung, doch wer langfristig die Beziehung zu Großkunden sichern möchte, muss in Sachen elektronischer Beschaffung gerüstet sein.
Das belegt eine im November von der Heiler Software AG in Auftrag gegebene Studie. Das Analystenhaus IDC befragte 50 Großunternehmen mit umfangreichen Angebotssortimenten aus den Branchen Automobilzulieferer, Verbrauchsgüter und Handel zu ihrem Umgang mit Produktinformationen.
Gerade einmal 38 Prozent der befragten Unternehmen aktualisieren ihre Produktinformationen monatlich oder häufiger. Dagegen nehmen ganze 40 Prozent der Befragten nur bei Bedarf ein Update der Daten vor, weitere 12 Prozent bringen ihre Produktdaten innerhalb eines halben oder ganzen Jahres auf den neuesten Stand – entsprechend der Neuauflage des Printkatalogs. Gleichzeitig ist den Unternehmen der Stellenwert von aktuellen Produktinformationen für ihre Kunden sehr wohl bewusst: 64 Prozent erachten sie als sehr bis existenziell wichtig. Gemessen auf einer Skala von eins (sehr wichtig) bis fünf (unwichtig) ergab sich dazu ein Mittelwert von 1,7.
Die Studie bestätigt, was Rolf Heiler, Vorstandsvorsitzender der Heiler Software AG, in der Praxis sieht: „Die Fähigkeit, topaktuelle Produktinformationen zu liefern, ist ein echter Wettbewerbsvorteil. Das ist den meisten Unternehmen völlig klar. Doch der Umbauprozess zur ‚e-readiness‘ – sprich zur Möglichkeit, individualisierte Kundensortimente mit aktuellen Preisen auf Knopfdruck zu liefern – läuft nicht von alleine." Die Heiler Software AG bietet mit dem Premium Product Manager eine SAP-zertifizierte Software-Suite an, mit der Hersteller und Lieferanten ihre gesamten Sortimentsdaten pflegen, verwalten und für jeden Ausgabekanal – sei es E-Procurement, Webshop, Printkatalog oder CD-ROM – verarbeiten können.
Nach den Ergebnissen der Studie empfiehlt IDC, einen stärkeren Fokus auf elektronische Kataloge zu legen. Derzeit unterhalten viele Unternehmen noch eine medienneutrale Datenbank, die zwar Informationen für Print, CD-ROM und unter Umständen für das Internet liefern kann. Dafür benötigt sie aber zahlreiche verschiedene Tools, um an das ERP- System angebunden zu werden, die Produktinformationen zu pflegen oder nach Standards klassifizierte Kataloge zu erstellen. Ein elektronischer Katalog ist nicht als Add-On zu einem solchen bestehenden System zu verstehen, sondern ersetzt es komplett. Damit gibt es nur noch einen Ein- und Ausgang für alle Daten, wodurch sich potenzielle Fehlerquellen und Flaschenhälse bei der Erstellung von individualisierten Kundenkatalogen minimieren.
„Der Schritt von der medienneutralen Datenbank zum elektronischen Katalog ist ein Paradigmenwechsel, der viele Bereiche in einem Unternehmen betrifft und ihn deshalb so schwierig macht", so Rolf Heiler weiter. „Die Tatsache, dass das Verständnis für die Vorteile von Produktinformationssystemen bereits vorhanden ist, ist der erste Schritt in die richtige Richtung." Druckversion | Zum Forum
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