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Studie: E-Selling setzt sich im B2B-Bereich durch

Hersteller: wallmedien AG

Autor: wallmedien AG

Erschienen: 05. Mai 2003

Die gemeinsame Studie von wallmedien und BMEnet, ‚E-Procurement: Bestandsaufnahme deutscher Lieferanten’, korrigiert das aktuelle Bild der Lieferantenseite in Beschaffungsprojekten.

PADERBORN, 05.05.2003. Die Lieferantenintegration scheint sich als großes Hemmnis in aktuellen E-Procurement-Projekten zu erweisen. Doch wo liegen die Gründe dafür? Sind viele Lieferanten noch nicht in der Lage, E-Procurement-Projekte zu unterstützen? Oder stehen manche der „neuen“ Beschaffung kritisch gegenüber? Um diese Frage zu beantworten, haben die wallmedien AG und die BMEnet GmbH zum Jahreswechsel Lieferanten nach ihren Beweggründen für oder gegen eine Teilnahme an E-Procurement-Projekten befragt

Gegenstand der Befragung waren neben allgemeinen Angaben zum Unternehmen auch Fragen über den aktuellen Einsatz von E-Selling und den eingesetzten Standards und Systemen. Zusätzlich hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, ihre persönliche Einschätzung zum Thema E-Selling anzugeben. Das Ergebnis zeigt, dass die bisherige allgemeine Einschätzung, Lieferanten bildeten das Nadelöhr in E-Procurement-Projekten, korrigiert werden muss.

Einheitliche Standards gewünschtDie Optimierung der elektronischen Beschaffung wird durch das Fehlen einheitlicher, internationaler Standards in zweifacher Hinsicht gehemmt. Zum einen erschwert die Vielzahl vorhandener Standards die vernetzte Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten, zum anderen ergeben sich dadurch auf Lieferantenseite häufig hohe Aufwendungen für die Aufbereitung der Katalogdaten.

Die Befragung zeigt zudem, dass derzeit die Kataloge sowohl in Bezug auf die Katalog-, die Transaktionsformate als auch auf Klassifizierungen in sehr vielen unterschiedlichen Formaten vorliegen. Bei den Katalogformaten sind drei viertel der Befragten überzeugt, dass sich BMEcat durchsetzen wird. Diese einvernehmliche Meinung der Unternehmen zeigt, dass die Lieferanten sich wenige einheitliche, aber weit verbreitete Standards wünschen.

E-Selling auf dem VormarschDie Bestandsaufnahme hat bestätigt, dass vor allem die „Big Player“ unter den Lieferanten (Vollsortiment-Anbieter, Unternehmen mit 100 und mehr Mitarbeitern) bereits aktiv E-Selling betreiben, viele kleinere Unternehmen stehen dagegen noch in den Startlöchern. 73% der Teilnehmer sind davon überzeugt, dass E-Procurement ihre Wettbewerbsposition stärken wird.

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